Auf der Groschenkirmes werden wir in Bild und Wort Auskunft darüber geben, was mit dem Erlös im vergangenen Jahr geschehen ist und wie wir ihn in diesem Jahr verteilen wollen. Fünf Projekte sind ambitioniert, aber machbar, denn auch mit kleineren Summen ist vieles erreichbar.
1. Wir setzen unsere Hilde für Kleinbauern und Kleinbäuerinnen in der Diözese Barreiras in Brasilien fort. In diesem Jahr werden wir insgesamt fünf comunidades helfen ein zusätzliches Einkommen zu erzielen, indem sie aus den Naturmaterialien ihrer Umgebung kunsthandwerkliche oder nützliche Produkte herstellen wie Holz-Küchengeräte, aber auch Armbänder, etc. Dies geschieht schon, soll aber professioneller werden und den Verkauf antreiben, für den es durchaus einen Markt gibt. Es geht also um Arbeitsgeräte zur Herstellung, um bessere Qualität, aber auch um Ausweitung der Vermarktung durch z.B. digitale Kataloge. Wir arbeiten hier wieder mit der Entwicklungsagentur des Bistums Barreiras und Martin Mayr, unseren Partner vor Ort, zusammen.
2. Ebenfalls setzen wir unsere Schulpatenschaft für fünf Kinder in Kenia fort. Den Kontakt hält -nach jahrelangem Aufenthalt dort – Christine Haida- Greenfeld.
3. Über den Verein „Ketaaketi“ in Bremen und ihre Esenser Vertreter Wolfgang König und Christa Teuteberg werden wir Mikrokredite für kleine Start-up-Unternehmen in Afrika finanzieren, z.B. für den Ankauf von Hühnern für eine Zucht, für eine Nähmaschine, für einen Essens-Verkaufsstand oder andere lokale Produktion. Diese initiieren jeweils konkrete Aktionen von Menschen, die dann den Kredit durch den Gewinn ihres kleinen Unternehmens zurückzahlen und einem nächsten Kreditempfänger zu Gute kommen. So entsteht eine Wellenbewegung, in der das Geld nicht nur einmal sondern viele Male konkret einen beruflichen Start ermöglicht
4. Über eine ZDF-Sendung ist Felice aus Nigeria bekannt geworden. Sie ist eine enge Freundin unseres PRG-Mitglieds Juliane Waldeck. Felice sammelt – trotz Beinprothese- seit Jahren durch Waffelbacken auf Märkten und Festen Geld für ein Waisenhaus in ihrem Heimatort in Nigeria. Wir wollen das unterstützen, indem wir einen großen Ofen für die vielen Mahlzeiten finanzieren, die jetzt noch über Holzfeuern auf der Erde gekocht werden müssen.
5. Eine weitere gute Aktion wollen wir in Südafrika unterstützen, wo der Verein „Kinderhilfe Hermanus“ im dortigen township ein christlich geprägtes „LIGHThouse“ unterhält, in dem Kinder eine Mahlzeit erhalten und in Programmen wie Tanzen, Sport, Nähen, Backen gefördert werden um frühkindliche Entwicklung in einem geschützten Spiel und Lernumfeld zu ermöglichen und auf die Schule vorzubereiten. Ebenfalls gibt es Angebote für Erwachsene. Den Kontakt zu diesem Projekt halten die Familien von Henning und Hendrik Schultz. LIGHThouse ist wirklich ein Lichtblick in manchmal ausweglos erscheinenden Situationenn
