Was Weihnachten, Silvester und Neujahr mit Seifenblasen zu tun haben

Jedes Jahr hat Spiekeoog eine ganz besondere Krippe. Die alten einfachen Pappmascheefiguren stehen dabei immer im Zentrum, aber das „Drumherum“ setzt jeweils aktuelle Botschaften für heute. Danach, nach einer „roten Linie“ in der Darstellung suchen Elisabeth Günnewig, Rita Dierkes und Reinhard schon lange vorher: mal ist es ein gesellschaftliches Thema, das gerade alle an- und aufregt, mal eine eher spirituelle Fokussierung. In diesem Jahr waren die Drei angeregt von einer Geschichte aus dem „Der andere Advent“, in der Frau Hoffnung und Herr Zweifel die Welt anschauen. Beide haben genügend Argumente für ihre Sichtweise, aber entscheidend wird dann das Erlebnis von Kindern, die Seifenblasen in die Luft aufsteigen lassen und die von Frau Hoffnung als Zeichen und Ausdruck von guten Wünschen für die Zukunft erkannt werden. Diese legt sie Herrn Zweifel dann auch vor die Tür. Und so stiegen im Silvestergottesdienst Seifenblasen aus einer kleinen Maschine hinter den Krippenfiguren auf. Die großen Fenster, die die Krippe einrahmten als „Fenster, durch die man die Welt sieht“ (und beurteilt) wurde zum Sinnbild der eigenen Einstellung zur Welt. Wier sehe ich auf die Ereignisse, die gerade heute durch die Presse gehen? Wie sehe ich auf mein konkretes Leben? Lasse ich beim Blick durch die Fenster Hoffnung stärker sein als Zweifel? Habe ich Wünsche an das Leben, die Welt, die ich ausdrücke und verfolge? Neben den aufsteigenden Seifenblasen aus der Krrippe, die die Kirche füllten, bekamen auch die gut 80 Teilnehmenden jeweils ein kleines Fläschchen mit Seifenblasenflüssigkeit und konnten auch ihren eigenen Wünschen, Hoffnungen und Erwartungen somit einen Ausdruck geben. Und alle machten mit! Die Kirche war bis unter die Spittze voll mit diesen Wunsch- ud Hoffnungsblasen. Und heißt beten nicht auch: Wünsche haben- an Gott, an mich selbst? Eine tolle Aktion!